CRUNCHY OATMEAL COCONUT COOKIES ☮︎

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Kekse aus Haferflocken sind echt lecker. Vorausgesetzt, das Rezept stimmt. Aber Moment. Haferflocken klingen irgendwie nicht sexy. Also nenne ich meine Haferflockenkekse immer Crunchy Oatmeal Coconut Cookies. Klingt doch gleich viel besser.

Oats.Coconut.Love.


Haferflocken.Kokos.Kekse

Ich mag sie gerne mit Schokoladenüberzug. Oder mit Rosinen. Und ich liebe die Kombination mit Kokos. Dann natürlich ohne Rosinen. Mit Kokos müssen sie aber schön crunchy sein. Diese weiche, bröselige Konsistenz bei Keksen ist dagegen nicht so meins. Aber generell finde ich Kekse ohne Knusper so semi-lecker. Rezepte für Oatmeal Cookies aller Art findet man online wie Sand am Meer. Allerdings sind die meisten Rezepte für Soft und Chewy Oatmeal Cookies. Und ich mag Kekse einfach lieber knusprig. Besonders diese mit Haferflocken und Kokos. Und so habe ich mich auf die Suche gemacht, nach einem Rezept für die perfekten Crunchy Oatmeal Coconut Cookies.

Dieses Rezept habe ich so ähnlich irgendwann irgendwo einmal gefunden. Nachgebacken. Und durfte dann, als ich fertig war, feststellen, dass es nicht funktioniert. Das freut immer besonders.

Die Kekse wurden total bröselig und gleichzeitig waren sie unglaublich fettig. Die Konsistenz erinnerte an Sägespäne die nicht zusammenkleben wollten. Dafür suppte das zu viel an Butter im Keks fröhlich das ganze Backblech voll.

Aber der Geschmack war einfach unglaublich lecker. Natürlich kein Wunder bei den Zutaten. 

Allerdings macht ein Rezept für Kekse keinen Sinn, wenn man am Ende keine crunchy Cookies hat sondern Knusperflocken fürs Müsli. Zudem war das Ergebnis dieses Rezeptes zu allem Überfluss auch noch viel zu fettig.

Toll. Wieder alles umsonst gewesen.

Ich wollte Crunchy Oatmeal Coconut Cookies! Knusprige Hafer-Kokos-Kekse.

Das konnte doch nicht so schwer sein. Also habe ich das Rezept aufgegeben. So wie ich es leider schon ganz oft machen musste. Denn immer wieder funktionieren Rezepte nicht wie sie sollten, obwohl man sich ganz brav und akribisch an die Zutatenliste hält. Das nervt natürlich. Aber lässt sich wohl nicht ändern.

Manchmal hat man jedoch das Gefühl, viele der Rezepte, die online gestellt werden, sind vorher selbst nie ausprobiert worden.

Oder ich bin einfach zu doof.

Jedenfalls wollte ich die Idee von knusprigen Haferkokoskeksen nicht aufgeben. Ich habe zwar schon ein ganz tolles Rezept für Haferkekse, das man prima mit Cranberries, Rosinen oder Schokostückchen aufpimpen kann. Aber ein wenig Abwechslung kann schliesslich nie schaden.

Letzte Woche ergab sich dann die Gelegenheit, es mit mir und diesen Haferflocken und Kokos Keksen noch einmal zu probieren. Mein Supermarkt umme Ecke hatte frische Kokosnüsse im Kühlregal.

Crunchy Cookies Oatmeal

Ok. Challenge angenommen! Cookie ich komme.

Denn natürlich konnte ich da nicht widerstehen und habe eine mitgenommen.

Allerdings steht man mit so einer Kokosnuss immer vor einem klitzekleinen Problem. Was tun mit dem viel zu viel an Kokosnuss? Das Wasser ist gleich getrunken, ein Teil der Kokosnuss schnell weggeknabbert. Aber letztendlich bleibt eine Menge über. Und die hält sich im Kühlschrank ja jetzt nicht unbedingt ewig frisch.

Um selber Kokosmilch daraus zu machen ist eine Kokosnuss dann wohl zu wenig. Einfrieren? Und dann? Bleibt irgendwie nur trocknen.

Also habe ich das restliche Kokosnussfleisch mühsam aus der Schale gepult mit der Ambition, meine eigenen Kokosflocken herzustellen. Natürlich habe ich in meiner ersten Euphorie diesen Gedanken nicht zu Ende gedacht. Wobei es manchmal gar nicht so schlecht ist, wenn man vorher nicht weiss, was hinterher noch auf einen zu kommt.

Übrigens…

…nur damit ichs mal gesagt habe. Alle Lifehacks, die suggerieren, wie einfach es doch ist, eine Kokosnuss von ihrem Inhalt zu befreien – Alles Quatsch! Wenn man nicht mit einem Bus drüberfährt und danach alles auseinanderfummeln will wie Aschenputtel dann würgt man eine ganz schön lange Zeit mit Messer und viel Anspannung an so einer Nuss herum. Es ist alles andere als mal eben schnell gemacht.

Ohne eine kleine Manöverkritik kann ich mein Abenteuer einfach nicht schönreden.

Aber alle Finger sind noch dran. Die doofe Nuss besiegt. Und das Fruchtfleisch einfach in der Küchenmaschine kleingehäkselt.

Und noch eine kleine Manöverkritik zu einigen im Netz gefundenen schlauen Easy-Peasy-Hacks. Es ist NICHT einfach einfach mal so mit nem Sparschäler die dunkle Haut vom Kokosnussfleisch zu schälen! Das ist unglaublich mühselig.

Macht aber nichts. Ich hab sie einfach drangelassen. Tut dem ganzen keinen Abbruch. Meine Kokosflocken schmecken genauso gut. Und einen Schönheitswettbewerb müssen sie schliesslich nicht gewinnen.

So einfach geht das also mit diesen Kokosflocken.

Das hätte mir aber auch mal einer früher sagen können!

Ich habe die Kokosflocken bei ca. 75 Grad im leicht geöffneten Backofen (einfach einen Holzlöffel in die Tür klemmen) ca. 2 Stunden getrocknet. Danach habe ich den Ofen auf 100 Grad gestellt und sie noch so lange im Ofen gelassen, bis sie leicht gebräunt waren und ganz wunderbar zu duften anfingen.

Dafür, dass ich sowas vorher noch nie probiert hatte muss ich schon sagen – diese Flocken schmecken wahnsinnslecker. Das mache ich jetzt öfter. Ich probiere vorher allerdings erst einmal aus, wie lange diese selbstgemachten Kokosflocken im Vorratsglas halten. Dann stelle ich ein genaues Rezept dazu online.

Aber natürlich kann man für mein Keksrezept die gekauften Flocken aus dem Supermarkt nehmen.

Lange Rede kaum Sinn. Hier jetzt endlich mein Rezept für ein Blech voll der wie ich finde leckersten Crunchy Oatmeal Coconut Cookies überhaupt:

VORBEREITUNGSZEIT FÜR EIN BLECH CRUNCHY OATMEAL COCONUT COOKIES

Mit selbstgemachten Kokosflocken einige Stunden.

Mit gekauften dauert die Vorbereitung nur so lange bis die Butter im Topf geschmolzen ist.

BACKZEIT

15 bis 20 Minuten je nach Ofen bei 150 Grad

BESONDERE ZUTATEN

Kokosflocken

Ahornsirup

Eine Küchenmaschine ist nicht erforderlich! Eine Schüssel reicht.

ZUTATEN

90 – 100 g Haferflocken

50 – 60 g Kokosflocken

100 – 120 g brauner Zucker

120 g Mehl

120 g Butter

1 – 2 TL Vanillepaste/extrakt/aroma

1 TL Vanillezucker

Prise Salz

2 – 3 TL Sahne

2 EL Honig oder Ahornsirup

ZUBEREITUNG

Zunächst die Butter in einem Topf bei nicht allzu grosser Hitze auf dem Herd schmelzen.

2 EL Ahornsirup oder Honig dazugeben.

Miteinander verrühren.

Nebenbei die trockenen Zutaten in einer Schüssel mischen.

Das heisst die Haferflocken mit den Kokosflocken mischen.

Dann das Mehl, die Prise Salz, den Zucker und den Vanillezucker dazugeben.

Jetzt kippt man die geschmolzene Ahornsirup-Butter-Mischung einfach über die trockenen Zutaten in der Schüssel. Wer mag gibt das Vanillearoma- oder paste oder was immer man zuhause hat dazu. Danach mischt man alles zu einem leicht krümeligen Teig zusammen.

Dann gibt man so viel flüssige Sahne zum Teig, bis er gut zusammenhält und formbar wird. Meist reichen 2 TL völlig aus. Das muss man aber probieren.

Wenn der Teig gut formbar ist, nimmt man jeweils einen TL voll Teig in die Hand und drückt ihn zu kleinen Häufchen zusammen. Die legt man direkt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Der Teig bleibt trotzdem ganz leicht krümelig – bedingt durch die Hafer- und Kokosflocken. Einfach etwas zusammenpressen und flachdrücken! Das hält.


Kurze Schlaumeierei:

Um sich selbst das Leben etwas leichter zu machen, eine doppelte Lage Backpapier oder einfach eine Lage Alufolie unter das Backpapier legen. Das verhindert, dass etwas Butter aufs Blech durchdrückt.


Bei 150 Grad vorgeheizt Ober/Unterhitze backt man die Kekse nun ungefähr 15 bis 20 Minuten, bis sie leicht gebräunt sind und fest zusammenhalten.

Sie werden ziemlich knusprig aber auch unglaublich gut!

Wer nicht so gerne dicke Knusperkekse mag drückt die Teighäufchen einfach noch etwas platt. Dadurch verkürzt sich allerdings die Backzeit! Öfter mal in den Ofen schauen also!

Enjoy!

Dann muss man hinterher nicht auch noch mühsamst das Backblech putzen.

honestly, why not?

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