STAYHOME DIARY ✗ Tag 17

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Vom Einkaufen mit Maske, keinem Aprilscherz und der Frage, wie lange man das alles wohl noch aushält.

Heute war es so weit. Wir waren mit Maske einkaufen. Einerseits ein ausgesprochen befremdliches Gefühl. Es ist warm. Man fühlt sich eingeschränkt. Man will raus. Andererseits hat man sich nach drei Minuten auch irgendwie daran gewöhnt.

Woran man sich jedoch nicht gewöhnen kann ist die Tatsache, dass auch alle andern Masken tragen. Und somit die Interaktion mit anderen, was Gesichtsausdrücke anbelangt, doch stark eingeschränkt wird.

Man sieht alle anderen, aber sieht nicht mehr, ob sie ernst gucken oder lächeln. Und das macht seltsam einsam. Es fühlt sich an, als würde man nur noch skeptische und böse Blicke ernten. Wir müssen wohl alle erst noch lernen, freundlich zu gucken und mit den Augen zu lächeln.

Ich war nie ein Freund von bescheuerten Aprilscherzen. Aber heute hätte ich einen gebrauchen können. Einen nach dem Motto “Pandemie? Hihi. April, April!”

Durchhaltetaktik? Fehlanzeige.

Ich weiss nicht, wie lange ich das alles noch aushalte. Ich gebe mir wirklich Mühe. Aber mein Optimismus und ich, wir bleiben skeptisch.

Stay home. Keine Angst. Wir halten durch.

Gut ist allerdings, wenn man liebe Menschen um sich herum hat. Wenn man mit seiner Lieblingstante stundenlang telefonieren und herzlich lachen kann. Wenn niemand schlechte Laune hat. Dann ist alles etwas leichter zu ertragen.

honestly, why not?

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