STAYHOME DIARY ✗ Tag 5

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Wir halten brav durch. Es ist ja auch erst Tag 5.

Trotzdem ist heute der erste Tag mit Lagerkoller. Er kam uneingeladen. Und er hat nichts mitgebracht. Ausser ein dumpfes Gefühl.

Solche Gäste, zu denen dieser Lagerkoller gehört, kann ich generell nicht leiden. Die sind mir zu anspruchsvoll und auch zu mäkelig. Und wollen dabei immer im Mittelpunkt stehen. Unsympathisch. Aber jetzt ist er nun einmal da. Also machen wir das beste draus.

Ich schnibbel ihm einen bunten Salat mit Erdbeeren und Melone und mache ihm sogar ein paar Fischstäbchen dazu. Ich glaube er mag das. Wenn nicht, dann kann ich ihm auch nicht helfen. Lagerkoller sind heikel. Die mögen nicht alles. Das merken wir gerade. Aber ein Vorrat an Schokolade wartet noch im Schrank. Es gibt also Hoffnung. Für uns und den Lagerkoller.

Die Nachrichten berichten weiter über Dinge, die wir nicht hören wollen, aber natürlich hören müssen. Man wird empfindlicher. Jedes Kratzen im Hals wird genauestens analysiert. Jeder leichte Kopfschmerz bekommt eine neue Bedeutung. Habe ich Fieber? Ist das Schüttelfrost? Wo war ich die letzten zwei Wochen?

Zuviel Information tut nicht gut.

Es fühlt sich an wie nach Symptomen zu googeln. Danach weiss man meist Dinge, die man lieber nicht gewusst hätte und vor allem von denen man vorher noch nie gehört hatte. Manches nicht zu wissen ist manchmal irgendwie besser.

Ein Zuviel an Information macht die derzeitige Situation nicht gerade einfacher. Andererseits will man schon wissen, womit man es zu tun hat. Es ändert leider nur nichts.

honestly, why not?

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